Wir über uns


Der Arbeitskreis
Der Markt für automobile Finanzdienstleistungen
Die herstellerverbundenen Autobanken 2009 in Zahlen
Das Geschäftsmodell
Die Geschäftspolitik - Mobilität in Partnerschaft
Die Bedeutung der Finanzdienstleistungen für die Automobilwirtschaft
 
Der Arbeitskreis

Der Arbeitskreis der Banken und Leasinggesellschaften der Automobilwirtschaft (AKA) ist ein Zusammenschluss aller namhaften herstellerverbundenen Finanzdienstleistungsgesellschaften: Banque PSA Finance, BMW Group Financial Services, FGA Bank Germany, Ford Bank, GMAC Bank, Honda Bank, Mercedes-Benz Bank, MKG Bank, RCI Banque, Toyota Financial Services, Volkswagen Financial Services und Volvo Auto Bank. Mit dem gemeinsamen Selbstverständnis „Mobilität in Partnerschaft“ werden betriebswirtschaftliche, steuerliche und rechtliche Themen diskutiert.


 
Der Markt für automobile Finanzdienstleistungen

Der Markt für Autofinanzierungen ist zu einem volkswirtschaftlich bedeutenden Wachstumsmarkt gereift. Die herstellerverbundenen Autobanken haben die Summe der von ihnen verwalteten Forderungen auf 88,9 Milliarden Euro im Jahr 2009 steigern können. Ihr Selbstverständnis „Mobilität in Partnerschaft“ hebt die herstellerverbundenen Autobanken deutlich von ihren Wettbewerbern - Sparkassen, Volksbanken, Kreditfinanzierern oder freien Autobanken - ab. 

Der Neulassungsrekord im "Umweltprämienjahr" 2009 spiegelt sich auch in den Absatzergebnissen der herstellerverbundenen Finanzdienstleister wider. Die Banken und Leasinggesellschaften der Automobilindustrie haben im Jahr 2009 in Deutschland mit über 1,3 Millionen Einheiten so viele neue Fahrzeuge finanziert und verleast wie nie zuvor. Dieses Rekordergebnis war dem Kaufansturm privater Kunden zu verdanken; gewerbliche Kunden agierten aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtsituation eher zurückhaltend.

2009 haben sich einmal mehr die Vorzüge der diversifizierten Produktpalette der Herstellerbanken bewährt, die in allen Marktsituationen kundenindividuelle und passende Angebote ermöglicht.

 
Die herstellerverbundenen Autobanken 2009 in Zahlen

Die zwölf Mitglieder des AKA sind mit einem Marktanteil von über 62 Prozent im Neuwagen- und ca. 50 Prozent im Gebrauchtwagenbereich unangefochten Marktführer für automobile Finanzdienstleistung in Deutschland.

Mit rund 1,34 Mio. Neuverträgen bei Neuwagen (2008: 1,20 Mio.) konnten die herstellerverbundenen Finanzdienstleister ein Plus von 11 Prozent verzeichnen. Hiervon entfielen auf das Privatkundensegment 782 Tsd. Fahrzeuge, ein Plus von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr (589 Tsd.). Der Rückgang im gewerblichen Geschäft fiel bei den Autobanken um 10 Prozent auf 555 Tsd. Einheiten (2008: 613 Tsd.)  gegenüber der Entwicklung des gewerblichen Gesamtmarktes (minus 19 Prozent) verhältnismäßig moderat aus. Dies unterstreicht einmal mehr die Bedeutung der Autobanken: Sie sind für ihre Hersteller entscheidender Stabilisator in schwachen Marktphasen.  


Während die Umweltprämie 2009 eher kurzfristige Einflüsse im Markt hervorgerufen hat, ist ein Trend nachhaltig und wie schon in den vergangenen Jahren ungebrochen: die Mobilitätspakete der Herstellerbanken. Insgesamt wurden 2009 mehr als 2,35 Millionen Dienstleistungsverträge abgesetzt. Dies entspricht einer Steigerung von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf jeden Leasing- oder Finanzierungsvertrag für Neuwagen kommen aktuell rund 1,6 zusätzliche Dienstleistungsverträge der AKA Institute. Anhaltend auch der Trend bei Kfz-Versicherungen, von denen 2009 703.000 Verträge abgeschlossen wurden (+ 6 Prozent).  

2009 wurden rund 3,5 Millionen Automobile der im Arbeitskreis der Autobanken vertretenen Marken in Deutschland neu zugelassen. Fast 80 Prozent der Neuwagen in Deutschland werden über Leasing oder Finanzierungsmodelle auf die Straße gebracht, bei Gebrauchtwagen sind es immerhin noch rund 30 Prozent.

Die im AKA organisierten Institute repräsentieren 37 Automobilmarken und beschäftigen bundesweit insgesamt rund 9.000 Mitarbeiter. Derzeit vertrauen ihnen über zehn Millionen Kunden die Finanzierung ihrer Automobilität an.

 
Das Geschäftsmodell

Die herstellerverbundenen Autobanken sind Marktführer für automobile Finanzdienstleistungen in Deutschland. Fast jedes zweite finanzierte oder geleaste Neufahrzeug wird über die Mitgliedsinstitute des Arbeitskreises der Autobanken auf die Straße gebracht. Seit Jahrzehnten stellen die Autobanken die Mobilität ihrer Kunden in den Mittelpunkt ihrer Angebote. Das Geschäftsmodell der Autobanken zielt nicht auf die Maximierung der Kreditvergabe ab, sondern darauf, dem Fahrzeugkäufer die Finanzierung des auf seine individuellen Bedürfnisse zugeschnittenen Fahrzeugs zu ermöglichen.

Heute können Autokäufer unter einer Vielzahl verschiedener Finanzierungsformen wählen: vom klassischen Ratenkredit über die Drei-Wege-Finanzierung bis zum Leasing. Die Partnerschaft der herstellerverbundenen Autobanken mit Hersteller und Handel erlaubt es den Kunden, mit der jeweiligen Finanzierungsform zahlreiche Service- und Versicherungsleistungen bis hin zum Flottenmanagement zu verbinden.

 
Die Geschäftspolitik - Mobilität in Partnerschaft

Die Geschäftspolitik der AKA-Mitgliedsinstitute kann unter dem Motto „Mobilität in Partnerschaft“ zusammengefasst werden. Dieses Selbstverständnis spiegelt die besondere Verpflichtung wider, die den Autobanken aus ihrer engen Beziehung zu Handel, Hersteller oder Importeur und Kunde erwächst. Die Autobanken prägen mit diesem Geschäftsverständnis seit Jahrzehnten den Markt für automobile Finanzdienstleistungen. Teil der qualifizierten Partnerschaft im Markenhandel ist auch die kontinuierliche Schulung von über 60.000 Verkaufsberatern in rund 18.000 Betriebsstätten durch die herstellerverbundenen Autobanken. Die vorbildliche, weil transparente und faire Geschäftspraxis der Autobanken ist die Grundlage für Vertrauen und hohes Ansehen bei den Kunden.

 
Die Bedeutung der Finanzdienstleistungen für die Automobilwirtschaft

Durch die Aktivitäten der herstellerverbundenen Autobanken werden in der deutschen Automobilindustrie und bei den Importeuren direkt und indirekt rund 80.000 Arbeitsplätze gesichert, davon direkt 9.000 Arbeitsplätze. Indirekt werden zudem 70.000 Arbeitsplätze etwa durch Absatzsicherung von Neuwagen, kürzere Haltedauer, höherwertige Ausstattung etc. von geleasten und finanzierten Fahrzeugen gesichert. Dieser quantitative und qualitative „Absatz-Effekt“ durch Finanzdienstleistungen entspricht einem Umsatzvolumen von rund 19 Milliarden Euro. Dies wiederum sind rund 15 Prozent des gesamten Neuwagenumsatzes in Deutschland.

Die herstellerverbundenen Banken sind mittlerweile ein unverzichtbarer Systemstabilisator der Automobilwirtschaft und tragen zur Sicherstellung der gesamten automobilen Wertschöpfungskette bei. In dieser Wertschöpfungskette setzen die Autobanken an zentralen Schnittstellen an: Sie

- sind zentraler Absatzförderer an der Schnittstelle zwischen Handel und Kunden,

- sind wesentlicher Bestandteil einer langfristigen und soliden Kundenbeziehungen und

- versorgen den mittelständisch geprägten deutschen Automobilhandel mit Finanzdienstleistungen sowohl für die Investitions- und Betriebsmittelfinanzierung als auch für die Einkaufsfinanzierung. So finanzieren sie in Deutschland rund 18.000 Automobilhandelsbetriebe und generieren beim Handel zusätzliche Erträge.

Die Finanzdienstleistungsprodukte schließen die Wertschöpfungskette und können die Umsatzrendite um bis zu 0,4 Prozent steigern (durchschnittliche Umsatzrendite im Handel 2008: unter 1 Prozent). Damit stellen automobile Finanzdienstleistungen für die Autohäuser eine wichtige Ertragsquelle dar.