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Der Arbeitskreis |
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Der Markt für automobile Finanzdienstleistungen |
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Die herstellerverbundenen Autobanken 2010 in Zahlen |
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Das Geschäftsmodell |
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Die Geschäftspolitik - Mobilität in Partnerschaft |
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Die Bedeutung der Finanzdienstleistungen für die Automobilwirtschaft |
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Der Arbeitskreis
Der „Arbeitskreis der Banken und Leasinggesellschaften der Automobilwirtschaft" (AKA) ist die Dachorganisation der herstellerverbundenen Banken und Leasinggesellschaften in Deutschland:
Banque PSA Finance, BMW Group Financial Services, FGA Bank Germany, Ford Bank, GMAC Bank, Honda Bank, Mercedes-Benz Bank, MKG Bank, RCI Banque, Toyota Financial Services, Volkswagen Financial Services und Volvo Auto Bank.
Der AKA fungiert als gemeinsames Sprachrohr für die Banken der Automobilwirtschaft und trägt zur Positionierung automobiler Finanzdienstleistung in der Öffentlichkeit bei. Die AKA Mitglieder sind Marktführer für automobile Finanzdienstleistungen und Schwungrad für das volkswirtschaftliche Schlüsselsegment „Mobilität“. Als integraler Bestandteil der Automobilwirtschaft ermöglichen sie privaten und gewerblichen Kunden die Finanzierung ihrer automobilen Mobilität und stellen die Versorgung des Mittelstands sowie des Autohandels mit Finanzdienstleistungen sicher.
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Der Markt für automobile Finanzdienstleistungen
Der Markt für Autofinanzierungen ist zu einem volkswirtschaftlich bedeutenden Wachstumsmarkt gereift. 2010 lag das Vertragsvolumen der herstellerverbundenen Autobanken bei rund 83,8 Milliarden Euro. Fast 80 Prozent der Neuwagen in Deutschland werden über Leasing- oder Finanzierungsmodelle auf die Straße gebracht, bei Gebrauchtwagen sind es immerhin noch rund 30 Prozent.
Trotz gesunkener Absatzzahlen im Jahr eins nach der Umweltpämie haben die Autobanken ihre Marktführerschaft noch einmal deutlich ausbauen können. Ihr Marktanteil (PKW) ist von 63 Prozent im Jahr 2009 auf nunmehr 68 Prozent gestiegen. Damit haben sich gerade im angespannten Marktumfeld des letzten Jahres das Geschäftsmodell der Autobanken und ihre diversifizierte Produktpalette bewährt. Ihr Selbstverständnis „Mobilität in Partnerschaft" hebt die herstellerverbundenen Autobanken deutlich von ihren Wettbewerbern - Sparkassen, Volksbanken, Kreditfinanzierern oder freien Autobanken - ab.
Wesentlicher Treiber für das gute Gesamtergebnis war die Entwicklung im gewerblichen Geschäft, in dem sich eine deutliche Erholung der Konjunktur widerspiegelt, die sich auch für die Banken der Automobilwirtschaft positiv ausgewirkt hat.
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Die herstellerverbundenen Autobanken 2010 in Zahlen
2010 wurden rund 2,9 Millionen (2009: 3,5 Millionen) Automobile der im Arbeitskreis Autobanken vertretenen Marken in Deutschland neu zugelassen. Während der deutsche Automobilmarkt damit nach der Sonderkonjunktur 2009 insgesamt mit -19 Prozent rückläufig war, konnten die Herstellerbanken mit 1,7 Millionen Finanzierungs- und Leasingverträgen (-12 %) deutlich stabiler abschließen.
Der Gesamtmarkt stellt sich jedoch in seinen beiden Teilmärkten Privat/Gewerbe sehr unterschiedlich dar: Im Privatsegment haben erwartungsgemäß die Vorzieheffekte durch die Umweltprämie starke Auswirkungen gehabt. In der Folge fehlten 2010 knapp 300.000 Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahr. Mit rund 488.000 privaten Neuzulassungen 2010 verzeichneten die Autobanken hier gegenüber 2009 einen deutlichen Rückgang - verglichen mit 2008 blieb die Zahl der privaten Finanzierungen allerdings stabil. Bei gewerblichen Finanzierungen erzielten die Autobanken 2010 mit 122.000 Neuverträgen eine Steigerung von 32 Prozent. Beim gewerblichen Leasing konnten sie mit rund 511.000 Vertragsabschlüssen ein Plus von elf Prozent realisieren.
Die Mobilitätspakete der Herstellerbanken bleiben ein wesentlicher Faktor, auf den die Marktanteilsgewinne und der Ausbau der Marktführerschaft der Captives gründen. 2010 schlossen die Kunden der herstellerverbundenen Autobanken rund 1,9 Millionen zusätzliche Serviceverträge ab. Damit kommen aktuell auf jeden Finanzdienstleistungsvertrag für Neuwagen 1,6 zusätzliche Dienstleistungsverträge.
Verstärkt hat sich 2010 die Akzeptanz für Versicherungslösungen der Autobanken. Aktuell kommen die Captives auf einen Anteil von 61 Prozent des Versicherungsvolumens im deutschen Automobilhandel – Tendenz weiter steigend.
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Das Geschäftsmodell
Die herstellerverbundenen Autobanken sind Marktführer für automobile Finanzdienstleistungen in Deutschland. Fast jedes zweite finanzierte oder geleaste Neufahrzeug wird über die Mitgliedsinstitute des Arbeitskreises der Autobanken auf die Straße gebracht. Seit Jahrzehnten stellen die Autobanken die Mobilität ihrer Kunden in den Mittelpunkt ihrer Angebote. Das Geschäftsmodell der Autobanken zielt nicht auf die Maximierung der Kreditvergabe ab, sondern darauf, dem Fahrzeugkäufer die Finanzierung des auf seine individuellen Bedürfnisse zugeschnittenen Fahrzeugs zu ermöglichen.
Heute können Autokäufer unter einer Vielzahl verschiedener Finanzierungsformen wählen: vom klassischen Ratenkredit über die Drei-Wege-Finanzierung bis zum Leasing. Die Partnerschaft der herstellerverbundenen Autobanken mit Hersteller und Handel erlaubt es den Kunden, mit der jeweiligen Finanzierungsform zahlreiche Service- und Versicherungsleistungen bis hin zum Flottenmanagement zu verbinden.
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Die Geschäftspolitik - Mobilität in Partnerschaft
Die Geschäftspolitik der AKA-Mitgliedsinstitute kann unter dem Motto „Mobilität in Partnerschaft" zusammengefasst werden. Dieses Selbstverständnis spiegelt die besondere Verpflichtung wider, die den Autobanken aus ihrer engen Beziehung zu Handel, Hersteller oder Importeur und Kunde erwächst. Die Autobanken prägen mit diesem Geschäftsverständnis seit Jahrzehnten den Markt für automobile Finanzdienstleistungen. Teil der qualifizierten Partnerschaft im Markenhandel ist auch die kontinuierliche Schulung von über 60.000 Verkaufsberatern in rund 18.000 Betriebsstätten durch die herstellerverbundenen Autobanken. Die vorbildliche, weil transparente und faire Geschäftspraxis der Autobanken ist die Grundlage für Vertrauen und hohes Ansehen bei den Kunden.
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Die Bedeutung der Finanzdienstleistungen für die Automobilwirtschaft
Durch die Aktivitäten der herstellerverbundenen Autobanken werden in der deutschen Automobilindustrie und bei den Importeuren direkt und indirekt rund 80.000 Arbeitsplätze gesichert, davon direkt 9.000 Arbeitsplätze. Indirekt werden zudem 70.000 Arbeitsplätze etwa durch Absatzsicherung von Neuwagen, kürzere Haltedauer, höherwertige Ausstattung etc. von geleasten und finanzierten Fahrzeugen gesichert. Dieser quantitative und qualitative „Absatz-Effekt" durch Finanzdienstleistungen entspricht einem Umsatzvolumen von rund 19 Milliarden Euro. Dies wiederum sind rund 15 Prozent des gesamten Neuwagenumsatzes in Deutschland.
Die herstellerverbundenen Banken sind mittlerweile ein unverzichtbarer Systemstabilisator der Automobilwirtschaft und tragen zur Sicherstellung der gesamten automobilen Wertschöpfungskette bei. In dieser Wertschöpfungskette setzen die Autobanken an zentralen Schnittstellen an: Sie
- sind zentraler Absatzförderer an der Schnittstelle zwischen Handel und Kunden,
- sind wesentlicher Bestandteil einer langfristigen und soliden Kundenbeziehungen und
- versorgen den mittelständisch geprägten deutschen Automobilhandel mit Finanzdienstleistungen sowohl für die Investitions- und Betriebsmittelfinanzierung als auch für die Einkaufsfinanzierung. So finanzieren sie in Deutschland rund 18.000 Automobilhandelsbetriebe und generieren beim Handel zusätzliche Erträge.
Die Finanzdienstleistungsprodukte schließen die Wertschöpfungskette und können die Umsatzrendite um bis zu 0,4 Prozent steigern (durchschnittliche Umsatzrendite im Handel 2008: unter 1 Prozent). Damit stellen automobile Finanzdienstleistungen für die Autohäuser eine wichtige Ertragsquelle dar.
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